Behinderte Kinder haben in Mülheim Pech

Eine traurige Geschichte, die den Wert von Menschen mit einer Behinderung in Frage stellt, spielt sich zur Zeit in Mülheim ab. Zwölf Kinder mit einer Lernbehinderung suchen in Mülheim eine weiterführende Schule, in der sie zusammen mit nichtbehinderten Schülern lernen können. Die Suche nach einer Schule gestaltet sich jedoch erschreckend schwierig.

Bisher hat sich lediglich eine Hauptschule in Mülheim bereiterklärt, einige Kinder im Sommer diesen Jahres aufzunehmen. Dabei sind die Erfahrungen mit integrativen Lerngruppen gut. Die Schulleitung der zentralen Realschule von Mülheim, die bereits zwei Gruppen eingerichtet hat, lobt das soziale Lernen. Maximal sechs Behinderte sind jedoch in einer Lerngruppe nur möglich. Sollte sich keine weitere Schule melden, so Schulrätin Christa Stocks, muss leider einfach ausgelost werden, welche Kinder auf Förderschulen gehen müssen. Wie traurig!

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